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HS »Die Verführbarkeit des Intellektuellen« (Prof. Gander, Prof. Jestaedt)

Der Philosoph Martin Heidegger (1889–1976) und der Staatsrechtslehrer Carl Schmitt (1888–1985) waren nicht nur Zeitgenossen und sind beide, auf je eigene Art, Klassiker des Denkens des 20. Jahrhunderts mit ungebrochener weltweiter Ausstrahlung. Sie stehen auch für die Verstrickung des Intellektuellen in den Nationalsozialismus. Für beide stellen sich die drängenden Fragen, wie und warum es zu dem prononcierten Engagement für das Hitler-Regime in seiner Anfangsphase hat kommen können und ob und gegebenenfalls inwieweit zwischen ihrem Denken vor, in und nach dem „Dritten Reich“ Kontinuität oder Diskontinuität besteht. In vergleichender Betrachtung werden die Denkstile und die Weltanschauungen von Heidegger und Schmitt auf ihre Ähnlichkeiten und Unterschiede hin befragt – und zur Grundfrage nach der spezifischen Verführbarkeit des Intellektuellen in Bezug gesetzt.


Das Seminar wird sich der (Doppel-)Thematik aus philosophischer und aus rechtswissenschaftlicher Sicht nähern. Für Angehörige der Philosophischen wie der Rechtswissenschaftlichen Fakultät stehen je 7–10 Plätze zur Verfügung. Die Seminarsitzungen findet statt (a) nichtverblockt am 13. Juni, 20. Juni, 27. Juni, 4. Juli und 11. Juli (jeweils dienstags, 16–19 Uhr) im Seminarraum in der Hebelstr. 25 (Hinterhaus) sowie (b) verblockt am 14. und 15. Juli 2017 im Haus Feldberg-Falkau, Schwarzw.


Eine Anmeldung ist über das Husserl-Archiv möglich.

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