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Master of Arts Philosophie

Das Philosophische Seminar bietet ab Wintersemester 2008/09 einen eigenen, zweijährigen Masterstudiengang 'Philosophie' mit den Vertiefungsrichtungen 'Geschichte der Philosophie', 'Theoretische Philosophie', 'Praktische Philosophie' anAuf diesen Seiten finden Sie alle Informationen zur Ausrichtung von Forschung und Lehre in Freiburg, zu den Personen und Instituionen, die die die Philosophie in Freiburg vertreten und zum Aufbau des Studiengangs. Die wichtigsten Informationen und Bewerbungsbedingungen finden Sie rechts zusammengefasst. Bei allen Fragen zum Masterstudium in Freiburg können Sie sich an Alexander Bilda wenden unter der Adresse studienkoordination@philosophie.uni-freiburg.de.


Philosophie in Freiburg

Die Philosophie in Freiburg zeichnet sich durch ihre breit gefächerten Zugänge zu historischen und systematischen Fragen aus. Ihre Tradition reicht bis auf den Nominalismus des Johannes Eck aus den ersten Jahren der Universität zurück. Ihr gegenwärtiges Profil gewann sie vor allem durch die Berufung Edmund Husserls an das Seminar, wodurch die neukantianische Tradition zugunsten eines
Schwerpunktes in der Phänomenologie abgelöst wurde. Die Philosophie Husserls sowie die seines Nachfolgers Martin Heidegger werden im Spiegel ihrer deutsch-französischen Metamorphosen, besonders auch der Hermeneutik Hans-Georg Gadamers, in Freiburg
wie kaum sonst erforscht, gelehrt und weiterentwickelt. Damit verbindet sich auch die Erforschung der Bezugspunkte phänomenologischen Denkens in der klassischen Antike, der Politischen Philosophie, Sozialphilosophie und Anthropologie.

Ein weiteres Standbein bildet nach wie vor die nominalistische Tradition. In Forschung und Lehre werden primär anhand logisch-semantischer Fragestellungen ein historisch-kritischer Zugang mit Methoden der Wissenschaftstheorie kombiniert. Dabei stehen in einer deutschlandweit einzigartigen Weise die Spannungen zwischen Aristotelismus und Platonismus im Zentrum, die sich über das arabische und lateinische Mittelalter hinaus bis auf aktuelle Kontroversen der formalen Ontologie und Semantik erstrecken.

Darüber hinaus entwickelt das Seminar Positionen zu ethischen Fragen der Gegenwart, wobei diese vor dem Hintergrund der klassischen
deutschen Philosophie (Kant, Fichte, Hegel, Schelling) und dem Nachidealismus diskutiert werden. Dass nachvollzogene und begriffene Tradition erst die weiterführende Auseinandersetzung mit der Gegenwart möglich macht, ist also nicht nur ein hermeneutisches und textkritisches Credo, sondern die forschungspraktische Maxime der Freiburger Philosophie.

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Auf einen Blick

Für das kommende Wintersemester (WS 17/18) gelten voraussichtlich andere Zulassungsvoraussetzung. Bei den Sprachkenntnissen ändert sich Folgendes: für Englisch genügt der Sprachnachweis B2, was in der Regel durch das Abitur bestätigt wird. In Zukunft müssen nicht mehr vor Studienbeginn Latein- oder Altgriechischkenntnisse nachgewiesen werden. Stattdessen kann man jene Sprachkenntnisse im Verlaufe des Studiums erwerben und statt Latein oder Altgriechisch auch Persisch oder Arabisch wählen.



Studienangebot
- Zweijähriges Studium mit Abschlussarbeit
- Freie Wahl eines Studienschwerpunktes:
Geschichte der Philosophie, Theoretische Philosophie,
Praktische Philosophie
- Internationale Forschung und Lehre


Bewerbungsbedingungen

- Dreijähriges Studium (Bachelor) mit einem für
das Fach Philosophie relevanten Studienschwerpunkt
- Überdurchschnittlicher Studienabschluss
- Englisch- und Deutschkenntnisse
- Latinum oder Graecum
- Bewerbungsfrist:
30. Juni

Ansprechpartner

Alexander Bilda
Tel.: 0761/203 - 5487 Fax: 0761/203 - 6809

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